1.Konsortialtreffen Innovationsnetzwerk HZwoNoRoMa am 24.09.2025

Am 24. September 2025 kamen die Partner des Innovationsnetzwerks HZwo:NoRoMa zu einem weiteren Konsortialtreffen bei der Bohrmaus GmbH zusammen. Im Mittelpunkt standen die sichtbare Positionierung des Netzwerks nach außen sowie der aktuelle Stand gemeinsamer Entwicklungsprojekte.

 

Ein zentraler Meilenstein war die Veröffentlichung der Netzwerkwebseite, mit der HZwo:NoRoMa nun offiziell online präsent ist. Parallel dazu konnten drei Kooperationsprojekte erfolgreich beim Projektträger eingereicht werden – jeweils im Rahmen eines ZIM-Kooperationsprojekts.

Das Projekt Hzwo:Robust adressiert die Entwicklung eines widerstandsfähigen Brennstoffzellensystems für den anspruchsvollen Einsatz in mobilen Arbeitsmaschinen. Beteiligt sind unter anderem Actiro GmbH, EMCCons GmbH, die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Chemnitz sowie ICM e.V.; ein weiterer KMU ist angefragt.

 

Mit Hzwo:Backup wird ein Berechnungstool zur Ermittlung des Energiebedarfs auf Baustellen und in Off-Grid-Anwendungen entwickelt. Hier arbeiten Move Technology GmbH und Bohrmaus GmbH gemeinsam mit der Technische Universität Chemnitz und ICM e.V.; die Beteiligung der Heinz Lange Tiefbau GmbH ist vorgesehen.

Das Vorhaben Hzwo:EVA zielt auf den Aufbau einer Analyse- und Validationsplattform zur anodenseitigen Bewertung von Brennstoffzellen. Partner sind Aixcon GmbH, Dresden Elektronik Ingenieurtechnik GmbH, die Technische Universität Chemnitz, die Westsächsische Hochschule Zwickau sowie ICM e.V..

Im internen Teil des Treffens wurde der Zwischenbericht zur ersten Netzwerkphase ausgewertet. Berücksichtigt wurden unter anderem die Kick-off-Veranstaltungen in Dresden und Prag sowie die Anbahnung mehrerer Projektinitiativen. Darüber hinaus wurde ein internationales Konsortialtreffen für 2025/2026 vorbereitet, das voraussichtlich bei Devinn s.r.o. in Jablonec nad Nisou stattfinden soll.

 

Abschließend diskutierten die Partner eine mögliche Beteiligung an einem internationalen Call im Rahmen von Horizon Europe. In diesem Kontext wurde die Projektidee modularer, autarker Infrastruktur-Container vorgestellt. Das Konzept umfasst elektrisch betriebene Basismodule, Varianten mit integrierter Brennstoffzelle, Wasserstoffspeicher- und Betankungseinheiten sowie die Option zur Einbindung eines Elektrolyseurs – entwickelt in deutsch-tschechischer Kooperation innerhalb des Netzwerks.


Das Innovationsnetzwerk NHMA setzt sich aus den folgenden Partnern zusammen

Kontakt

ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V.
Otto-Schmerbach-Str. 19
09117 Chemnitz